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  • Marion Wosowiecki

Crazy Yuki

2020, vor fast 20 Jahren zog unser erster Hund Amy ein. Mit ihr begann für mich eigentlich ein neues Leben, denn ohne meine Hunde wäre ich heute nicht der Mensch, der ich jetzt bin.


Als Ersthundebesitzer war für mich selbstverständlich eine Hundeschule zu besuchen. Außer den normalen Ersthundewahnsinn gab es mit Amy eigentlich keine größeren Probleme, bis auf den Staubsauger. Sie fraß einfach alles, was sie finden konnte. Damals war es noch gang und gebe Strafen einzusetzen, ich fühlte mich aber mit Wasserspritze, Sprühhalsband und Disc- Scheiben alles andere als wohl und Erfolg stellte sich damit auch nicht wirklich ein. Über die Züchterin kam ich auf Umwegen zu Viviane Theby und Michaela Hares und lernte dort eine ganz andere Herangehensweise an das Training kennen und bald war ich infiziert. Viviane ermunterte mich nach ein paar Jahren als Trainer zu arbeiten, damals gab es noch nicht wirklich eine Ausbildung, aber ich habe jedes Seminar mitgenommen, von dem ich wusste, dass es mich in meiner Arbeit weiter bringt. Und natürlich nicht zu vergessen, meine Hunde




Durch Mala beschloss ich die Ausbildung zur Homöopathin zu machen. Sie war ein ausgesprochener Angsthund, reagiert auf alle nur möglichen Geräusche panisch und ich wusste oft nicht, wie ich ihr helfen sollte. Ja, und wenn man mir so einer Ausbildung erstmal angefangen hat, findet man kein Ende. Es gibt so viele interessante Gebiete, aber zu viel ist auch nicht gut. Im Moment reicht es erst Mal, ich habe ja auch genug mit "crazy Yuki" zu tun. Dazu komme ich später.


Als nächstes kam Galina

Sie sollte mit 6 Wochen eingeschläfert werden, da sie eine Schlunderweiterung hatte. Ich konnte das nicht zulassen und nachdem ich mich über diese Krankheit schlau gemacht hatte, hatten wir beschlossen, sie zu uns zu nehmen. Mit ihr fing ich an mich genauer mit der Ernährung zu befassen. Zuerst mit einigen Seminaren, später mit der Ausbildung zur Ernährungsberaterin. Galina wurde 11 Jahre alt, sie war so etwas, was man einen perfekten Hund nennt. Leider ging sie in meinem 3er Rudel etwas unter, was man aber erst erkennt, wenn das Lebewesen nicht mehr da ist.



Naomi ist der erste Hund, bei dem ich den Namen selbst ausgesucht habe. Sie ist für meine Zusatzausbildung "Jagdverhalten" verantwortlich. Ja, auch Australian Shepherds jagen. Sie ist jetzt schon 6 Jahre und man vergisst mit der Zeit wie schlimm es eigentlich war. Aber an den schreienden, in der Leine auf zwei Beinen hängenden Hund kann ich mich noch gut erinnern. 2 1/2 Jahre musste ich mit ihr nachts raus, weil sie tagsüber vor lauter Aufregung ihr Geschäft nicht erledigen konnte. Heute läuft sie fast nur noch ohne Leine, nur ihr Territorialverhalten ist noch sehr ausgeprägt, aber auch das kann ich mittlerweile kontrollieren.


Und als man denkt "Schlimmer gehts nimmer" kommt Yuki


Ist sie nicht süß? Der Schein trügt.


Fortsetzung folgt.

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